KEHRTWENDE - Bad Homburg

KEHRTWENDE - Bad Homburg
5 Projekte für ein starkes Bad Homburg


KEHRTWENDE - Bad Homburg
5  Projekte für ein starkes Bad Homburg
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Wir bedanken uns bei allen Wählern, die der KEHRTWENDE - Bad Homburg ihre Stimme gegeben haben.
Ihr Vertrauen ist uns Auftrag und Verpflichtung zugleich.
Wir werden uns mit Sachverstand, Engagement und Verantwortung für unsere Stadt einsetzen.
Nicht rechts.   Nicht links.  -  Sondern selbst denken  


AKTUELLES

U2 Bad Homburg:  Fachaufsichtsbehörde antwortet.  
Doch zentrale Fragen bleiben offen !
 
Bad Homburg, 09. April 2026
 
Die KEHRTWENDE – Bad Homburg hat eine Rückmeldung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf ihre Fachaufsichtsbeschwerde vom 03.01.2026 zur U2-Verlängerung erhalten.
 
Die Antwort enthält jedoch keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den wesentlichen Kritikpunkten.  
Gegenstand waren unter anderem die fachliche Prüfung nach:
  • Fehler bei der Bewertung der Nutzen-Kosten-Untersuchung 2009,
  • widersprüchliche Behördenaussagen sowie
  • erhebliche offene Fragen zur Finanzierung
  • und zum Baubeginn der U2-Verlängerung
  • ohne dass eine aktuelle NKU 2025 und ein Fördermittelbescheid vorliegt.
Insbesondere bleibt weiterhin ungeklärt, auf welcher aktuellen wirtschaftlichen Grundlage das U2-Projekt bewertet wird.
 
Die Fachaufsicht als Prüfbehörde für Entscheidungen untergeordneter Behörden wie z.B. Hessen-Mobil führt aus, dass die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) aus dem Jahr 2009 keine maßgebliche Entscheidungsgrundlage gewesen sei. Jedoch wurde gleichzeitig diese Untersuchung im Planfeststellungsbeschluss 2016 sowie im Bürgerentscheid 2018 als zentrale Grundlage für die Wirtschaftlichkeit des U2-Projekts herangezogen. (NK-INDEX = 2,15)
 
Zudem ist eine neue NKU (2025) bislang nicht öffentlich zugänglich, obwohl sie nach aktuellen Pressemitteilungen bereits erstellt und an den Bund übermittelt worden sein soll. Ein Antrag auf Fördermittel des Bundes sei damit verbunden. Bisher liegt offiziell kein solcher vor.
 
Vor dem Hintergrund steigender Baukosten, geopolitischer Unsicherheiten mit Preisexplosion und Lieferketten-Engpässen, sowie fehlender Transparenz sieht die KEHRTWENDE – Bad Homburg erheblichen Klärungsbedarf.

Die Verlängerung der U2 basiert auf Zahlen aus dem Jahr 2009.
Damals: 55 Millionen Euro.
 
Heute sprechen wir von rund 200 Millionen Euro.
Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsprüfung fehlt bisher.
Gleichzeitig verschärft die geopolitische Lage durch militärische Eskalation im Persischen Golf.

Das bedeutet: steigende Energiepreise, teurere Materialien, unsichere Märkte.
 
Weltweite Ereignisse sind eingetreten, die sich auf das langfristige U2-Projekt negativ auswirken können.
 
Die Frage ist:
Entscheiden wir auf Basis aktueller Fakten – oder auf Grundlage veralteter Zahlen?
 
Wir fordern:
Transparenz, eine neue Bewertung und eine klare Förderzusage.
 

5  PROJEKTE  FÜR  EIN  STARKES  BAD HOMBURG

1. „S-Bahnstation Bad Homburg Haberweg
die bessere Lösung für unsere Stadt!“
 
Unser Ziel:
Statt einer komplizierten, teuren U-Bahnverlängerung setzen wir auf eine clevere Lösung.

Unsere Vision für Bad Homburg:
Wir wollen eine neue S-Bahnstation „Bad Homburg Gonzenheim - Haberweg“, direkt an der heutigen U2-Endhaltestelle Gonzenheim. So bekommen wir mehr Mobilität, mehr Fahrgäste und eine bessere Verbindung, ohne Bad Homburg auf lange Zeit zu ruinieren.

Unser Versprechen:
Sollte sich das Bauvorhaben der unterirdischen Verlängerung der U-Bahnlinie U2 zum Bahnhof Bad Homburg zerschlagen, kämpfen wir für eine verkehrlich sinnvolle, schnelle und bezahlbare Alternative.

2. Kurhaus erhalten – Zukunft gestalten
Das Kurhaus ist das Herz Bad Homburgs.
Wir setzen auf Erhalt, Sanierung und kreative Neunutzung kein Abriss, keine Spielbank.
Die Idee in Kürze
  • Erhalt des Kurhauses (Baujahr 1984) als Teil unserer Stadtgeschichte
  • Neuer, offener Kurhaus-Vorplatz mit Licht, Leben und Begegnung
  • Gastronomie auf dem Dach mit Blick über die Stadt
  • Neuer, repräsentativer Theaterzugang vom Schwedenpfad
  • Keine Busse und Taxis vor dem Kurhaus – Verkehr unterirdisch geführt        

Der Standpunkt
Keine jahrelange Baustelle, kein teurer Neubau, kein Glücksspiel im Stadtzentrum.
Stattdessen ein lebendiges Kultur- und Begegnungszentrum für Bürger und Gäste.
Kurhaus erhalten – Zukunft gestalten.


3. Neues Kurwesen – Gesundheit mit Tradition
Bad Homburg steht seit jeher für Heilung und Erholung.
Diese Stärke wollen wir neu beleben.

Unser Ziel:
Menschen mit Long Covid und vergleichbaren Erkrankungen besser versorgen.
Bad Homburg kann eine Versorgungslücke schließen – mit Spezialisten, moderner Diagnostik und einer naturnahen Umgebung, die Heilung unterstützt.

Die Idee
Eine bestehende Klinik wird zur Spezialklinik für Corona-Folgen.
Medizinische Expertise, moderne Labortechnik und die Tradition des Kurwesens greifen ineinander.
Bad Homburg wird wieder ein Ort für Gesundheit, Genesung und Hoffnung.


4. Energie & Versorgung – kommunal, sicher, bezahlbar

Energiepolitik wird in Berlin und Brüssel entschieden – die Folgen tragen die Kommunen vor Ort.
Neue Vorgaben, steigende Preise und geschwächte Versorgung treffen Mittelstand, Unternehmen und Bürger.

Der Ansatz
Bad Homburg setzt auf kommunale Verantwortung statt Fernsteuerung:
einen pragmatischen Energiemix aus Bio-Methan, Abwärmenutzung, moderner Wärmespeicherung, dezentraler Nahwärme und – bei nachgewiesener Sicherheit – der Prüfung weiterer Optionen.
Überschüsse sollen gespeichert und im Winter nutzbar gemacht werden.

Unser Ziel
Versorgungssicherheit statt Ideologie – unabhängig, verlässlich und bezahlbar für Bad Homburg.

5. Altersfreundliche Innenstadt – mobil und selbstständig
 
Bad Homburg wird älter – und unsere Innenstadt muss das widerspiegeln.
Viele Wege sind für ältere Menschen heute zu weit.

In der Fußgängerzone werden an 3 festen Mobilitäts-Stationen für Senioren Elektromobile bereit gestellt – die nach Registrierung und Einweisung nutzbar sind.
Das bringt mehr Teilhabe, mehr Kunden für den Handel und eine Innenstadt für alle Generationen
 
Die Idee
So können ältere und gehbehinderte Menschen:
  • mit dem Bus ankommen,
  • mobil einkaufen,
  • ihre Wege selbstständig und sicher erledigen.
   
 

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